Centro de Portugal

Centro de Portugal: Zeugnisse der Vergangenheit und sanfte Wege in die Zukunft










Neue Übernachtungsmöglichkeiten und nachhaltige Tourismusprojekte: Die Region um das für seine Urzeit-Zeichnungen berühmte Côa-Tal wird immer attraktiver 

 

Massentourismus ist in dieser Region des Centro de Portugal unbekannt: An der Rückseite der Serra da Estrela findet der Besucher noch jede Menge unberührter Natur, verträumte Dörfer und einen angenehm entspannten Lebensrhythmus – perfekt für Wanderer und Biker, die so langsam die Reize der Gegend zwischen dem höchsten Gebirge des portugiesischen Festlandes und der Grenze zu Spanien entdecken. 

 

Seit kurzem gibt es hier gleich zwei neue und ganz unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten: Die Casa do Rio gehört zur Quinta do Vallado, einem der namhaftesten und traditionsreichsten Weingüter des Douro-Tals. Das elegante, komplett aus Holz gebaute Hotel mit nur sechs Zimmern liegt absolut ruhig inmitten der ökologisch bewirtschafteten Schieferterrassen in der Nähe von Vila Nova de Foz Côa. Aus allen Zimmern und aus dem großen Infinity Pool eröffnet sich ein unvergleichlicher Blick auf den Fluss und die umgebende Naturlandschaft. Es werden verschiedene Aktivitäten für die Gäste angeboten, zum Beispiel Wandertouren, Bootsausflüge und Eselsritte, aber auch Wellnessprogramme mit Yoga und Outdoor-Massagen. Koch-Workshops und Weinproben werden ebenfalls regelmäßig durchgeführt (http://www.quintadovallado.com/wine-hotel/373/historia/pt/). 

 

Einen noch intensiveren Kontakt mit der Natur erleben die Gäste des Faia Brava Star Camp. Inmitten des Naturschutzgebietes Faia Brava und unweit des Côa-Tals schlafen sie in einer Mischung aus Haus und Zelt. Die Unterkünfte verfügen über komfortable Betten und gut ausgestattete Bäder, sind aber zur Natur hin offen. Und statt eines Fernsehers sorgt am Abend der funkelnde Sternenhimmel für Unterhaltung ( www.starcamp-portugal.com). 

 

Einer der wichtigsten Gründe, hierher zu kommen, sind die faszinierenden Felsgravuren im Côa-Tal, deren Alter auf teilweise über 25.000 Jahre geschätzt wird. Die in das Schiefergestein geritzten bildlichen und grafischen Darstellungen (seit 1988 Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes) zeigen Auerochsen, Pferde, Hirsche, Steinböcke, aber auch Ziegen und Fische auf einer Länge von über 17 Kilometern. Es ist eine Galerie unter freiem Himmel mit Zeichnungen aus dem Paläolithikum, wie man sie bislang nur in geschützten Grotten und Höhlen vorgefunden hatte. Wer zu wenig Zeit für einen Besuch der Original-Fundstätten hat, kann sich in einem didaktisch hervorragend gestalteten archäologischen Museum informieren. 

 

Trotz der prähistorischen Funde hatte die Gegend lange mit der Abwanderung vieler Menschen zu kämpfen. Die Jungen fanden keine Arbeit und zogen daher in die Ballungszentren. Das hat sich inzwischen geändert: Durch das Tourismusprogramm der „Historischen Dörfer“ wurden z.B. Almeida und Castelo Rodrigo, Belmonte und Castelo Novo zu neuem Leben erweckt, alte Häuser und trutzige Burgen behutsam modernisiert und für eine sanfte Form des Tourismus geöffnet. 

 

Die Region rund um das Côa-Tal ist auch Teil der Initiative „Rewilding Europe“, die sich u.a. der Wiederansiedlung von vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten und die Wiederherstellung ihrer Lebensräume in schwach besiedelten Regionen zum Ziel gesetzt hat. 

 

Eine der schönsten Arten, diese spannende Gegend besser kennenzulernen, ist eine Tour auf der „Grande Rota do Vale do Côa“. Der für Wanderer, Radfahrer und Reiter bestens geeignete Weg verläuft auf einer Strecke von 200 km von der Quelle des Côa bis zu seiner Mündung in den Douro und passiert dabei zahlreiche Kultur- und Naturdenkmäler. 

 

 

Weitere Infos unter www.centerofportugal.com 



Pressemitteilung downloaden (pdf)